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Aktuelles

Hier berichten wir über aktuelle behindertenrelevante Themen in und um Ansbach. Was sich gerade tut in Sachen Barrierefreiheit und Teilhabe, interessante Veranstaltungen, wo und wie Sie sich selbst einbringen können. 

 


ZBFS  Sprechtage in Ansbach

Das Zentrum Bayern Familie und Soziales bietet regelmäßig Außensprechtage an.  Dort können Sie sich persönlich beraten lassen, Anträge stellen und Unterlagen abgeben, ohne das Servicezentrum in Nürnberg aufsuchen zu müssen.

Die Sprechtage in Ansbach finden einmal monatlich  im Landratsamt Ansbach, Crailsheimstr. 1 (Zi. 3.08) statt.

Die nächsten Termine:

13.11.2018, 09:00 - 14:00 Uhr
11.12.2018, 09:00 - 14:00 Uhr
15.01.2019, 09:00 - 14:00 Uhr
12.02.2019, 09:00 - 14:00 Uhr
19.03.2019, 09:00 - 14:00 Uhr
09.04.2019, 09:00 - 14:00 Uhr
14.05.2019, 09:00 - 14:00 Uhr
11.06.2019, 09:00 - 14:00 Uhr

 

Weitere Informationen unter ZBFS Bayern [ext. Link]


Barrierefrei (Um-)bauen - Informationsveranstaltung am 15.11.2018

Die Informationsveranstaltung „Barrierefrei (Um-)Bauen“  findet am Donnerstagabend, 15. November 2018, um 19.00 Uhr in der Turnhalle der Albrecht-von-Eyb-Grundschule in Burgoberbach statt und richtet sich an Privatpersonen, die den barrierefreien Umbaus ihres Hauses bzw. einzelner Räume in Kürze planen oder sich langfristig damit auseinandersetzen möchten.

Vertreter der Bayerischen Architektenkammer sowie ein Sanitärunternehmen geben Aufschluss darüber, was es beim barrierefreien Umbau zu beachten gilt und welche Finanzierungsprogramme in Anspruch genommen werden können. Im Anschluss berichten Bauherren über ihre Erfahrungen beim barrierefreien Umbau.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Regionalmanagement Landkreis Ansbach. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter Tel. 0981/468-1030 wird gebeten.

Download
Flyer Informationsveranstaltung Barrierefrei (Um-)Bauen
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Pro Jugend Karte für Behinderte kostenlos

Die Pro Jugend Karte 2018/2019 ist ab 01. Oktober erhältlich. Die Stückzahl ist begrenzt! Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die  eine Behinderung haben, können die Karte kostenlos erhalten. Hierfür ist ein Nachweis erforderlich und diese kostenlose Karte wird nur ausgegeben im Amt für Familie und Jugend, Kommunale Jugendarbeit, Nürnberger Str. 32, 3. Stock, Tel: 51-273.

Alle Infos zur Pro Jugend Karte unter https://www.ansbach4u.de/pro-jugend-karte/ [ext. Link]

 


Netzwerklauf am 04.07. mit Rolli-Strecke

Am Mittwoch, 04.Juli findet der Ansbacher Netzwerklauf zum dritten Mal statt. Läufer und Walker haben die Wahl zwischen 7,9 km Langstrecke oder 3,6 km Kurzstrecke.

Für Rollifahrer gibt es wieder eine Runde mit 1,2 km. Diese Rollistrecke kann entweder im manuellen Rolli aus eigener Kraft bewältigt werden, oder der Rollifahrer wird geschoben (Wertung Schieberollis).

Weitere Infos und Anmeldung unter www.netzwerklauf-ansbach.de [ext. Link]


Neues Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung und Angehörige

Seit 16. April gibt es auch in Ansbach eine Ergänzende Unabhähige Teilhabeberatungsstelle (EUTB). Die EUTB unterstützt Sie in Fragen zur Teilhabe. Unabhängig, kostenlos und auf „Augenhöhe“, damit Sie selbstbestimmt Entscheidungen treffen können.
EUTB im TREFFPUNKT Lebenshilfe, Karlstr. 7, 91522 Ansbach. Tel: 0981 / 977 758 50.

 Beratungszeiten:  Montag und Donnerstag  13:00 – 19:00 Uhr,  Dienstag und Mittwoch 13:00 – 17:00 Uhr, Freitag  11:00 – 15:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.


Teilhabeplan - Abschlussveranstaltung am 04. Mai

Das Foto zeigt das Titelblatt des Teilhabeplans.

 

Der Teilhabeplan für die Stadt Ansbach wurde am Freitag, 04. Mai in feierlichem Rahmen in der Karlshalle vorgestellt.

Der Teilhabeplan ist das Ergebnis des Projekts „In Ansbach leben – offen – vernetzt – barrierefrei“ . Er enthält eine Situationsbeschreibung des Lebens mit Beeinträchtigung und  Behinderung in Ansbach sowie konkrete Maßnahmenempfehlungen.

 Das Projekt wurde vom Bezirk Mittelfranken in Auftrag gegeben und finanziert. Hintergrund dieses Modellprojekts ist das Vorhaben des Bezirks Mittelfrankens, im Bereich der Ambulantisierung neue Wege zu beschreiten – im Ansbacher Projekt insbesondere unter dem Blickwinkel der Sozialraumorientierung.

 Die Durchführung haben die Offenen Hilfen ARON der Diakonie Neuendettelsau übernommen. Erarbeitet wurde ein Teilhabeplan für die Stadt Ansbach, der die Lebenssituationen der Bürger/innen mit Behinderung beschreibt und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung ihrer Teilhabe zusammenfasst. Für einige Empfehlungen wurden bereits mit der Umsetzung begonnen.

 

Den Teilhabeplan können Sie hier als pdf herunterladen.

 

Die Abschlussveranstaltung in der Karlshalle war barrierefrei, was mehr bedeutet als nur einen stufenfreien Zugang. Schwerhörige konnten eine Induktionsanlage nutzen, zwei Gebärdendolmetscherinnen übersetzten alle Grußworte und Beiträge für die gehörlosen Zuschauer. Den Sehbehinderten und Blinden wurden die Inhalte der Videos, Präsentationen und Bilder beschrieben. Damit Jeder die Texte verstehen konnte, wurde auf einfache Sprache geachtet.

 

Das Foto zeigt die Oberbürgermeisterin am Rednerpult. Davor sitzen 2 Gebärdensprach-Dolmetscherinnen.

Oberbürgermeisterin Carda Seidel wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass die Stadt bereits seit vielen Jahren bei Baumaßnahmen auf Barrierefreiheit achte. Die Umsetzung des Teilhabeplans sei nicht allein Aufgabe der Stadt. Viele Maßnahmen betreffen Gewerbetreibende, Veranstalter und andere Anbieter.

Das Foto zeigt Herrn Scheder am Rednerpult. Davor sitzen 2 Gebärdensprach-Dolmetscherinnen.

Johannes Scheder, Vertreter des Bezirks Mittelfranken, lobte Umfang und Ergebnisse des Ansbacher Teilhabeplans als beispielhaft. Wichtig sei nun die Umsetzung.

Das Foto zeigt Herrn Zenker am Rednerpult. Daneben stehen Frau Schachler und Frau Kübler. Vor dem Rednerpult sitzen 2 Gebärdensrach-Dolmetscherinnnen.

Jürgen Zenker, Vorstand der Diakonie Neuendettelsau, dankte der Projektkoordinatorin Viviane Schachler und ihrer Mitarbeiterin Karoline Kübler für die hervorragende Arbeit und ihren ausdauernden Einsatz.


Das Foto zeigt Frau Schachler am Rednerpult. Sie hält den Teilhbabeplan in der Hand. Vor ihr sitzen 2 Gebärdensprach-Dolmetscherinnen.

Die Projektkoordinatorin Viviane Schachler stellte einige Zahlen und Fakten zum Teilhabeplan vor. Sie gab einen Überblick zum Inhalt und eine kleine Gebrauchsanweisung. Augenzwinkernd ermahnte sie, den Teilhabeplan nicht in die Schublade zu stecken und verstauben zu lassen. Denn der Teilhabeplan enthalte brisantes Material und „wenn er verstaubt, dann explodiert er“.

 

Für eine gelungene Teilhabe reiche der Zugang zu einer Veranstaltung oder Örtlichkeit allein oft nicht aus. Wichtig sei, dass man sich auch aufgenommen fühlt. „Nicht nur zum Fest einladen, sondern auch zum Tanzen auffordern“ appellierte Frau Schachler an die Anwesenden.

Zahlen zum Teilhabeplan: 2 Jahre, 6 Arbeitsgruppen, 24 Treffen der  AGs, 94 TeilnehmerInnen, 2220 Fragebögen. 501 Rücklauf, 9 Sozialraum-Begehungen, Teilhabeplan hat 217 Seiten, 20 Bilderm 36 Tabellen, 41 Diagramme, 100 konkrete Ziele, 175 Maßnahmen
Quelle: Offene Hilfen ARON Diakonie Neuendettelsau
Gliederung Teilhabeplan. 1. Kapitel: Ein Teilhabeplann für die Stadt - Warum? Wozu?Wie? 2. Kapitel: BürgerInnen mit Behinderung in Ansbach , viel Theorie und viele Zahlen. 3. Kapitel: Teilhabebereiche, Inhalte und Ergebnisse der Arbeitsgruppen
Quelle: Offene Hilfen ARON Diakonie Neuendettelsau
Gebrauchs-Anweisung: Titelbild zeigt Vielfalt, für Menschen mit und ohne Sehbehinderung gestaltet, kann auch abschnittsweise gelesen werden, als Unterlage dienen, Wichitg -Nicht verstauben lassen!
Quelle: Offene Hilfen ARON Diakonie Neuendettelsau

 

VertreterInnen aus 3 der 6 Arbeitsgruppen stellten ihnen wichtige Themen vor.

Das Foto zeigt 2 Frauen auf der Bühne, die sich unterhalten. Die eine Frau sitzt in einem Rollstuhl.

Aus der AG Bauen und Wohnen erklärten Karin Keitel und Julia Gedon vom Wohnheim Henry-Dunant-Straße der Lebenshilfe,  in Form eines Interviews die Schwierigkeiten, als (mehrfach-) behinderter Mensch die Wohnform selbst zu wählen und barrierefreien Wohnraum zu finden. Frau Keitel wünscht sich ein Haus, in dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammen leben.

 

Das Foto zeigt auf der Bühne 3 Personen. Eine Frau im  Rollstuhl und zwei Männer mit Langstöcken.

Für die AG Mobilität und Barrierefreiheit veranschaulichte Monika Wagner in einem kurzen Video Kopfsteinpflaster aus Rollstuhl-Perspektive. Die beiden Sehbehinderten Werner Prechter und Heinrich Hill erläuterten die Bedeutung von sog. Blindenampeln an guten und schlechten Beispielen aus Ansbach.

 

Das Foto zeigt 2 Frauen und einen Mann am Rednerpult. Davor sitzen 2 Gebärdensprachdolmetscherinnen.

In der AG Freizeit, Kultur, Tourismus und Sport ist das Projekt „Lebensfreude“ entstanden. Pia Dobberstein, Markus Hammon und Michaela Schäfer zeigten in einem Gespräch, wie ein Begleitservice der „Einsamkeit unter Menschen“ vorbeugen kann.

 


Das Foto zeigt eine junge Frau am Klavier auf der Bühne. Im Hintergrund eine Projektion mit dem Text gemeinsam Singen Refrain von An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Ivana Schildbach mit Klavier und Gesang. „An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit“ sangen zum Abschluss alle gemeinsam.

 

Nach dem offiziellen Teil konnte sich jeder ein druckfrisches Exemplar des Teilhabeplans mit nach Hause nehmen.

 


"Filmzeit trifft Brücken bauen" am 20. April

Großes Ansbacher Begegnungsfest für Menschen mit und ohne Behinderung am 20. April 2018 von 14 bis 20 Uhr im Theater Ansbach, Kultur am Schloss.

Ein buntes Familienprogramm lädt ein zu Genießen - Musik - Staunen - Filme ansehen. Mit Zauberer,  afrikanischer Haarkünstlerin, den Handicapped Mixern,  Kinderschminken, Singgruppe, Fotoausstellung  erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm.
Kinofilme (Eintritt 5€, Kinder 2€):

um 14 Uhr "Heidi" Neuverfilmung (FSK 0) und um 18 Uhr "Wo ist Fred" (FSK 12).

Alle Informationen im Flyer.

Download
Flyer "Filmzeit trifft Brücken Bauen" - Begegnungsfest am 20. April
01_2018 Brücken bauen Flyer.pdf
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Behinderten-WC in der Reitbahn

In der Reitbahn, vor dem Anwesen Reitbahn 3, steht nun dauerhaft ein Container mit Behinderten-WC. 

Dieses Provisorium soll bestehen, bis im Rathaus- / Schrammhaus die neue öffentliche Toilettenanlage fertig ist.

Lageplan und Innenansicht hier


Kontakta Ansbach 11. -15. April

Wir sind dabei:  Am Donnerstag, 12.04. von 14 bis 18 Uhr auf der Aktionsfläche in Halle G mit einem kleinen Rolliparcours und vielen Infos. In Zusammenarbeit mit dem KISS Ansbach und Rolli-Treff-Franken.

Am gleichen Tag könnt Ihr am Stand von KISS in Halle G beim BBSB Sehbehinderung und Blindheit erfühlen. Oder Euch mit dem Blindenstock unter Anleitung versuchen.
Rollstuhlgerechter Shuttlebus: von den Parkplätze Messegelände  und  Aquella verkehren rollstuhlgeeignte Niederflurbusse mit Klapprampe und Rollstuhlstellplatz.
Eine Behindertentoilette gibt es in Halle A (Tagungszentrum Onoldia).

Alle Infos zur Kontakta: